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mit dem Kanu unterwegs

Für die nächsten Tage hatten wir zwei Kanus gebucht.
Es waren die stabilen Alu-Kanadier, die Dirk von vorherigen Exkursionen kannte.

Das Wasser der Seen hat zwar Trinkwasserqualität, man versorgte und jedoch
zusätzlich mit einem 25 ltr. Kanister und Behältnis für die  life-jackets.
Ohne diese, werden keine Kanus verliehen.

 

 Die Tour führte uns zu einer von mehreren kleinen Inseln, die wie für uns geschaffen war.

 

 Hier schlugen wie unser Lager auf und Markus ruderte mit Tim zum Ufer zurück
um Bauholz für die Kohte und Brennholz zu organisieren.

 

"Achtung! Baum fällt!", klang es nach einiger Zeit (Anmerkung der Redaktion - viel zu groß) 

 

 und nach ca. zwei Stunden kamen die Recken mit einem ca. 12m langen Stamm im Schlepp zurück.

 

Da wir die etwas größere Wanderkohte mitgenommen hatten, stellten wir fest, dass diese
nicht mehr zwischen die Bäume passte und bauten mit zwei Kohtenblättern eine Art
Sonnensegel. Die Häringe ließen sich nicht weit in den Boden treiben, da wir nach ca. 5-6 cm
Erdüberdeckung auf Felsen stießen. Somit spannten wir die Bahnen zusätzlich an umstehende
Bäume ab
  

und schlugen unser Lager auf. 

 Anschließend schwammen wir in dem klaren, sauberen Wasser und kühlten uns etwas ab,

bevor wir dann 

 

noch einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen konnten. 

Für den ersten Abend der Kanutour hatten wir uns vakuumiertes Fleisch mitgenommen, 

das wir über dem Feuer zubereiteten und mit Paprika
und Tomatensuppe verfeinerten. 

Dazu reichten wir Reis. 

 Gut, nahrhaft und in ausreichender Menge.

Am nächsten Morgen weckte uns die Sonne und lud uns nach dem Frühstück 

zur weiteren Erkundung der Gewässer ein. 

 

Abendstimmung am 2. Tag. Der Himmel war bereits etwas bewölkt. 

 Unser Abendessen mussten wir bei leichtem Nieselregen zubereiten,

was dem Geschmack und der Gemütlichkeit jedoch keinen Abbruch tat.

Tim noch müde und gut eingepackt auf dem Hirtenfell.
Die Temperaturen gingen nachts bereits auf ca. 7 Grad zurück.

Die anderen hatten schon einmal ein kleines Feuerchen entfacht und Kaffeewasser aufgesetzt. 

Nach dem Frühstück lud uns das sonnige Wetter zu neuen Taten ein. 

 

 

 

 

 

Die einsamen Weiten des Landes sind immer wieder beeindruckend
und lassen den Alltagsstress schnell vergessen. 

Wir sind in diesen ´Tagen keiner Menschenseele begegnet.
An den Ufern fanden wir recht frische Losung von Elchen und Bibern.

 Unsere letzte Nacht der Kanutour wurde dann doch etwas ungemütlich.
Es tobte ein leichter Sturm und Dauerregen setzte ein.
Da wir unser Domizil nur provisorisch an den Boden fesseln konnten, da
dieser lediglich wenige cm Erdüberdeckung bot, lösten sich in der nun folgenden Nacht einige Häringe.

Das bescheehrte uns nasse Schlafsäcke und die restliche Nacht war wahrlich kein Vergnügen.
Wer schon einmal in einem klitschnassen Daunenschlafsack übernachtet hat, weiß, wovon die Rede ist.

Markus rettete uns und schlug die Häringe nur mit Unterhose bekleidet in strömenden Regen wieder ein; Danke!
Und dann vollkommen naß, wieder in den nassen Schlafsack; einfach schön.
Aber auch das gehört zu den archaischen Erlebnissen, die man nie wieder vergisst und mal erlebt haben muss,
um hier mitreden zu können.

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