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Marinemuseum


Unterseeboot Klasse 205 - Typ U10
Taktisches Kennzeichen: S189

Hauptaufgaben: Aufklären und Angreifen von Überwassereinheiten in den Europäischen Randmeeren - Schwerpunkt Ostsee.

Länge: 43,79 m
Breite: 4,59 m
Tiefgang: 4,26 m
Verdrängung: 419 t

Antriebe:
2x440 kW Mercedes-Benz 12-Zylinder Diesel

1100 kW SSW-E-Motor VG 409 auf Propeller- welle

Batterie 3x46 Doppel-Akkuzellen in 138 Batteriekästen

Geschwindigkeit: 10/17 kn

Bewaffnung: 8 Torpedorohre für 16 Torpedos 533 mm

Besatzung: 22 Mann

 

Indienststellung: 28.11.1967 - 04.03.1993 - 1. U-Boot-Geschwader Kiel

 

 

 

 

 

 

 

Horchgeräte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mach keinen Mist, sonst saufen wir ab!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

viel Platz ist da nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lenkwaffen-Zerstörer Mölders D186

Drei deutsche Lenkwaffenzerstörer der LÜTJENS-Klasse stellten einen wichtigen Meilenstein beim Ausbau der deutschen Marine nach der Gründung der Bundesrepublik dar und waren ein wertvoller Zuwachs für die Flotte. Es handelte sich um einen schon erprobten und zuverlässigen US-amerikanischen Entwurf, der nochmals nach deutschen Vorstellungen verbessert wurde. Während ihrer langen Dienstzeit wurden die Schiffe mehrmals nachgerüstet und modernisiert, um weiterhin als wirksame Mittel der Abschreckung in der Zeit des Kalten Krieges für den Ernstfall bereit zu sein, der zum Glück niemals eingetreten war. Auch nach dem Zerfall des Warschauer Paktes und nach der deutschen Wiedervereinigung blieben sie ein wertvoller Bestandteil der Marine und konnten auf neue Herausforderungen entsprechend reagieren, auch außerhalb der früheren „NATO-üblichen“ Einsatzgebiete. Zuletzt waren es ihre Kesselanlagen, die trotz Nachbesserungen und Reparaturen die Außerdienststellung notwendig machten. Bei der Marine wurden sie durch Fregatten der Klasse 124 (F 124) ersetzt, die ihre Rolle und einen Teil der Bewaffnung übernommen haben. Zum Glück für spätere Generationen wurde eine Einheit der Klasse 103 B als Museumsschiff erhalten, um das Leben an Bord dieser Mannschaft intensiven Kriegsschiffe und den Mangel an „Komfort“ beispielhaft vorzuführen. Trotz allen Nachteilen waren die drei FK-Zerstörer der LÜTJENS-Klasse fast ständig im Einsatz gestanden, als wichtige Eckpfeiler der Flotte bei der Erhaltung des Friedens in den gefährlichen Zeiten des Kalten Krieges und in der Zeit danach. Ihr Dienst wurde nur durch notwendige Zwischeninstandsetzungen und Nachrüstungen oder Reparaturen unterbrochen. Auch bei ihren früheren Besatzungen bleiben sie in guter Erinnerung, was die Aktionen zur Erhaltung und „Verschönerung“ des Museumsschiffes MÖLDERS durch die „Bordgemeinschaft FK-Zerstörer MÖLDERS“ deutlich zeigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Pause vor dem Gedenkstein auf dem Museumsgelände