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Friedenslicht 2000

Vor 15 Jahren wurde in Österreich mit der Initiative „Licht aus Betlehem“ begonnen. Seitdem hat die Aktion zum Weihnachtsfest, die inzwischen in erster Linie von der internationalen Pfadfinderbewegung getragen wird, Spuren in fast allen Ländern Europas hinterlassen.

Auch in diesem Jahr wurde in der Geburtsgrotte in Betlehem feierlich eine Kerze entzündet, die zunächst nach Wien gebracht wurde und deren Licht von dort weiter getragen wurde. Mit dem Zug wurde das Friedenslicht von Pfadfinderinnen und Pfadfindern zunächst in die Hauptkirchen der katholischen deutschen Bistümer und der evangelischen Landeskirchen gebracht. Dort haben am 3. Advent Aussendungsfeiern und Gottesdienste stattgefunden.

In der heiligen Nacht stand das Friedenslicht aus Betlehem an den Krippen der Kirchen und in den Wohnungen der Menschen.

Mit dieser Aktion „Friedenslicht“ sagen wir mit einem einfachen Zeichen, dass unsere Hoffnung lebt. Wir verlassen die Defensive und sprechen Menschen unserer Zeit an: Nicht mit Predigt und Hirtenbrief, sondern mit einer für alle verständlichen Symbolik.

Mit dieser ökumenischen Initiative möchten wir jungen Menschen beider Kirchen ermutigen, in ihrem Umfeld Friedensstifter zu werden.Mitglieder der Christlichen Pfadfinder Langenberg Stamm Franz von Assisi haben auch in diesem Jahr das Friedenslicht am Essener Bahnhof abgeholt und es in die Langenberger Kirchengemeinden gebracht.

 

 

 

 

Ankunft des Lichtes aus Betlehem mit dem IC aus München

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übernahme des Lichtes noch auf dem Bahnsteig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle Laternen wurden mit dem Licht entzündet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Teil der Langenberger vor dem Essener Hbf.

 

 

 

 

 

 

 

 

In Langenberg erfreuten wir mit dem Licht die Bewohner des Elisabeth-Stift in Langenberg.

 

Ein besonderes Anliegen war uns die Weitergabe des Lichtes an Kinder, die Heiligabend im Krankenhaus verbringen mussten. Deshalb trugen wird das Licht aus Betlehem in die Kinderklinik des Klinikum Niederberg und erfreuten Kinder, Erwachsene, Ärzte und Pfleger mit dem Licht und einigen Liedern.

 

Foto der Delegation vor dem Klinikum Niederberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übergabe des Lichtes an Dr. Schubert, Leiter der Kinderklinik im Klinikum Niederberg

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Pfadfinderinnen und Pfadfinder ist uns die weltweite Verbundenheit und internationale Freundschaft ein besonderes Anliegen. Wir sind überzeugt, der Friede auf unserer Erde wird erst dann Wirklichkeit, wenn jeder einzelne Mensch den Frieden mit sich selbst, in seiner Gemeinschaft, mit seinen Mitmenschen und der Umwelt gegenüber lebt. Wir wollen daher im Sinne der Pfadfinderidee die Grenzen und Barrieren zwischen Völkern und Menschen durch persönliche Kontakte abbauen helfen und so die Voraussetzung für ein friedliches und angstfreies Miteinander der unterschiedlichen Rassen, Religionen, Kulturen und politischen Anschauungen fördern. Die Lichterkette ist nicht nur ein Symbol für gelebte gläubige Nächstenliebe, sondern auch für Offenheit, Wärme und Familie. Durch die Weitergabe des Friedenslichtes aus Betlehem wollen wir mithelfen, die Dunkelheit, verursacht durch Hass, Egoismus, Materialismus und Resignation, zu überwinden und Freude und Anteilnahme zu schenken.

Unser Gründer Baden-Powell forderte uns in seinem Testament auf: Versuche die Welt ein wenig besser zu hinterlassen, als du sie vorgefunden hast!

Durch unser Motto: „Einmal Pfadfinder – immer Pfadfinder“ und mit dem Segen Gottes wollen wir mit der Weitergabe des Friedenslichtes einen Schritt in diese Richtung tun.