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Kanutour 1

 

 

 

Sippe Phoenix ging vom 25. bis 27.7. mit Dirk auf Tour.

Wir packten Kohte und Verpflegung in die Fahrtenkiste und in wasserdichte Tonnen. Die Klampfe obendrauf und los.

Benni und Matthias bei einer kleinen Übungsfahrt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit anfänglichen Schwierigkeiten und
Gegenwind sowie heftiger Strömung 
erreichten wir am späten Nachmittag
eine windgeschützte Bucht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir beschlossen, die Nacht hier zu verbringen.

Noch vor Sonnenuntergang stellten wir die Kohte auf.

Benni organisierte die Stangen, während die anderen schon einmal die Bahnen knüpften.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fertig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Abendessen genossen wir noch die Stille und Schönheit der unberührten Natur.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Während Benni und Matthias am anderen Morgen nicht vom Frühsport abzuhalten waren,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

testete Robert die Wassertemperatur und 
nahm ein Bad. (recht frisch!)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Frühstück hieß es einpacken und los, neuen Taten entgegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir ruderten den ca. 10 km langen Ransjön entlang,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

neben uns Benni und Matthias,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bis wir den Zulauf des Sees erreichten.
Eine wunderschöne Landschaft mit Schilf und Seerosen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende des Sees befand sich eine Art Herrenhaus. 

ca. 200 m vor dem Haus, entlang einer Baumallee erreichte man einen kleinen weißen Pavillon.

Wir beschlossen, eine kleine Pause einzulegen.

Einfach schön, wie gepflegt und sauber hier in diesem Land alles ist. Wie großzügig die Gastfreundschaft und das Vertrauen der Anlieger in
die Gäste ist.

Das wäre hierzulande bei unserer Bevölkerungsdichte und dem Verhalten einiger Wenigen nicht
denkbar! Leider.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Pause ging es weiter. Wir erreichten eine
kleine, einsame Insel im See und beschlossen, hier
zu bleiben.

Bei den sich einstellenden sommerlichen Tempera-
turen legten wir uns auf die heißen Felsen und
genossen das Sonnenbad.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im kühlen Wasser suchten wir eine Abwechselung von der Hitze.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch hier ließen wir einfach mal die Seele baumeln
und genossen die Natur pur.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwischenzeitlich stellte sich der Hunger ein und wir holten unsere Trangia-Kocher raus.

Das letzte Stück Käse musste dran glauben und schmorte in der Pfanne.

Einfach köstlich!

 

 

 

 

 

 

 

Während Dirk die Kochutensilien spülte, bauten die anderen die Kohte auf, was auf dem felsigen Untergrund keine leichte
Aufgabe war.

Die Kohtenstangen hatten wir vorsorglich an die Kanus gebunden und brachten sie im Schlepp mit zur Insel.

Alle Häringe ließen sich nicht in den felsigen Untergrund schlagen. An zwei Ecken mussten Seilabspannungen her.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber auch das schafften wir.

Die mit Steinen umlegte Feuerstelle war bereits
passend auf der Insel.

Sogar trockenes Feuerholz lag sauber aufgestapelt
daneben.

Einfach toll, diese Selbstverständlichkeit auch in 
der Wildnis die Stellen so zu hinterlassen, wie man
sie vorfindet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der untergehenden Sonne postierten sich drei
von uns zu einem einmaligen Foto.

Diese Zeit auf der Insel wird uns bestimmt ein Leben
lang in Erinnerung bleiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wurde und wurde nicht richtig dunkel.

Noch spät in der Nacht saßen wir am Feuer zusammen, kochten Tee und sangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Robert und Dirk so um ca. halb zwei in die
Kohte krabbelten, saßen unsere beiden "Unzer-
trennlichen" noch immer am Feuer und hielten
Wache.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Während Robert noch mit der Morgentoilette
beschäftigt war, 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bereiteten die anderen das Frühstück vor.

Wir hatten jede Menge Kartoffelpüree dabei.

Es schmeckt auch in gebackener Form, sogar zum
Frühstück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorsicht, dass Nicht´s anbrennt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Erledigung größerer Geschäfte hatten wir uns entschlossen, einen Landgang einzulegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von außerhalb bot unser kleines Domizil einen gut getarntes Bild. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inmitten der Felsen und Bäume war die Kohte aus weiterer Entfernung kaum zu erkennen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei strahlendem Sonnenschein, Hitze und den
sich daraus entwickelnden Wind, verließen wir
unser Domizil.

Wegen des sich einstellenden Wellengangs und
des hochspritzenden Wassers, zogen wir es vor,
ohne Hemd zu fahren.

Gerne wären wir noch länger geblieben.

Aber wir wollten es den im Lager Zurückge-
bliebenen ermöglichen, mit uns gemeinsam
eine Kanutour zu unternehmen.

Dank Hans Gerlach, der uns auf dem Lagerplatz
unterstützte, konnten wir entgegen der ursprüng-
lichen Reservierung noch einige Kanus zusätz-
lich mieten.

So kam es, dass wir uns alle gemeinsam auf
"unserer Insel" trafen.

Doch das ist ein anderes Kapitel.